[Blogparade] Hund im Bett - Ja oder Nein?....

... Das ist dieses Mal die Frage, die Julia und Lola von miDoggy für die Blogparade gestellt haben!

Und meine Antwort lautet: Jein!

Ihr kennt das? Da sitzen Engelchen und Teufelchen auf den Schultern und flüstern: komm, der ist soooooo süß! Laß ihn mit ins Bett! oder iiiih! Wenn der jetzt ins Bett hüpft kannst Du gleich mit dem Staubsauger kommen und den ganzen Dreck aufsaugen! Ausserdem hast Du das Bett gerade frisch überzogen!!!!!!!

Ja, da steh bzw liege ich nun, ich armer Tropf und weiß nicht auf wen ich hören soll...

 

Aber mal auf Anfang zurückspulen!

Ren zog bei mir ein und es war klar: der Hund kommt NICHT mit ins Bett! Never ever!

Die erste Nacht rückte näher und ich merkte wie mich ein kleiner Cocker mit seinen riiiiiiiesigen Augen anstarrte als ich im Bett lag.

Er war noch viel zu klein und von alleine ins Bett zu hüpfen! Nein! Der muss das lernen...

Ach komm, nur diese Nacht.. Er ist die erste Nacht von seinen Geschwistern getrennt... Na los... das macht doch nichts! Arm also ausgestreckt und ihn vorsichtig ins Bett gehieft!

 

 

Nun! Was soll ich sagen?

Damit war das alleine schlafen vorbei ;)

Nun nächtigt Ren seit fast 11 Jahren an meiner Seite und wir genießen es schon sehr...

Seit ein paar Monaten hüpft er erst zur späteren Stunde dazu aber das ist auch völlig ok.

Als Stimpy einzog musste ich da nicht lange überlegen. Sie bezog gleich in der ersten Nacht Rens Körbchen und schläft nachts dort... Ren bevorzugt den Bettvorleger an der Seite des Lieblingszweibeiners um dann irgendwann in der Nacht über ihn rüberzustapfen und sich an meine Seite zu legen ;)

Stimpy hat es sich angewöhnt ca 10 Minuten bevor der Wecker klingelt ins Bett zu springen und einen zwangzubekuscheln ;)

Man kann sich gegen ihre Kuschelattacken am frühen Morgen echt nicht wehren. Keine Chance!

Wie ihr also seht war ich seeeeeehr konsequent die Hunde nicht ins Bett zu lassen und den alleinigen Platz zu geniessen ;)

 

Zum Glück aktzeptiert der Lieblingszweibeiner die beiden Fellmonster neben sich....

Das wäre sonst echt hart für mich geworden, Ren das nächtliche Rückenwärmen abzugewöhnen....

 

Und das ich nun öfter mal das Bett absaugen und öfter die Bettwäsche wechseln muss, finde ich nun nicht ganz so schlimm!!!

 

Wie seht ihr das?

Dürfen Eure Hunde mit ins Bett?

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Kommentare: 7
  • #1

    J. Brouwers (Sonntag, 26 März 2017 22:11)

    Ja sie dürfen, unsere zwei Cocker, wenn sie wollen. Meist erst gegen Morgen. Sie schlafen in ihren Hundebetten, neben unseren Menschenbetten ein.

  • #2

    Genki & Co (Montag, 27 März 2017 09:01)

    So läuft es wohl bei vielen. ;)
    Bei uns war von Anfang an klar, dass die Hunde ins Bett dürfen, wenn sie es denn wollen. Wir hatten davor ja schon 3 Katzen und alle durften, wenn sie es wollten, mit uns im Bett schlafen (Eine davon will es nicht, weil sie die anderen Katzen nicht leiden kann). Da wäre es irgendwie gemein gewesen, es den Katzen zu erlauben, aber nicht den Hunden.
    Allerdings wollte ich Genki damals nicht von Anfang an ins Bett lassen. Zum einen wollte ich den Katzen etwas mehr Gewöhnungszeit an den neuen Mitbewohner geben, zum anderen war er ja sehr lange nicht stubenrein und bei Momo war es ähnlich. Naja,...aus der Gewöhnungszeit wurden dann etwa zwei Tage...
    Genki hat zum Glück auch, trotz der langen Anlaufszeit mit der Stubenreinheit nie wirklich ins Bett gemacht, bei Momo hieß es wochenlang täglich Bettwäsche wechseln.

  • #3

    Socke-nHalterin (Montag, 27 März 2017 20:07)

    Nun, ich hatte es ja schon in einem etwas distanziertem Beitrag geschrieben, dass es jeder so machen soll, wie er es mag. Ich finde hier jeden Ansatz von Rechtfertigung falsch und auch den Wechsel der eigenen Einstellung absolut in Ordnung. Für mich ist das Thema in der Hundehaltung nicht wichtig.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  • #4

    Bettina Krug (Donnerstag, 15 Juni 2017 17:14)

    Unser Terry Dackel schon 14 Jahre alt , schläft von klein auf bei uns im Bett.ich habe auch so gedacht,die erste Nacht ganz ohne Mutter und Geschwister.Aber ich finde es nicht schlimm,man bezieht eben öfter die Betten,er gehört einfach mit dazu.

  • #5

    Petra Block (Freitag, 23 Juni 2017 20:39)

    Unsere Amy ist ein wenig umfangreich. So eine Bordeaux Dogge nimmt im Bett schon ein paar Quadratzentimeter ein. Die ersten Nächte schlief sie in einer Box neben dem Bett. Diese und andere Maßnahmen haben ihr deutlich den Unterschied zwischen "meins" und "deins" gezeigt. Sie ist jetzt 7 Jahre alt und hat großes Respekt vor allen Dingen, die ihr nicht gehören, auch vor Essen. Natürlich darf sie ins Bett, auf die Couch und neben dem Tisch sitzen. Sobald sie merkt, dass wir den Platz für uns beanspruchen, räumt sie ihn. Klare Regeln versteht sie und wenn ihr im Winter mal kalt ist, fragt sie auch ob sie unter die Decke darf, denn nichts mag sie lieber, als bis zu den Ohren zugedeckt sein. So ein warmer Hund ist herrlich, außer wenn meine Füße ihretwegen raushängen müssen. Hygiene? Wenn wir uns regelmäßig duschen wird sie wohl gesund bleiben.
    Ach, mag doch jeder machen was er will, es wird gut sein!

  • #6

    Petra Block (Montag, 26 Juni 2017 22:35)

    Zusatz:
    Über die ersten Nächte eines Babys in einer Box denke ich inzwischen anders. Mutter weg, Geschwister weg, alles fremd - musste furchtbar sein für meine Maus. Mache ich nicht wieder, Erziehung klappt auch anders - mit Liebe und Vertrauen. Nächstes Mal geht's gleich ins Bett. :-)

  • #7

    Nessaja24 (Donnerstag, 31 August 2017 21:09)

    War bei unserem Sunny vor ca. 3 Monaten nicht viel anders.
    Er kam aus einem Tierheim in Spanien zu uns.
    So ein kleines Häufchen Unglück, mit soo großen Augen,
    durfte natürlich erst auf die Couch und dann...... auch ins Bett.
    Es war genau die richtige Entscheidung.